“Müssen drei, vier Tore für ein Unentschieden schießen”

Marius Uebach (rechts) wäre für einen Einsatz neben seinen Mitspielern Steffen Hatzfeld und Andreas Mayer (rote Trikots; von links) gegen Finnentrop/Bamenohl bereit.

Rot-Weiß Hünsborn – SG Finnentrop-Bamenohl 12/27 (So 15:00)
Die Ausnahme-Mannschaft, die sich in exzellenter Art und Weise der Torproduktion widmet, stellt sich in der Weber-Haus-Arena vor. 96 Treffer in 27 Spielen, allein 26 in den letzten fünf Begegnungen, die alle gewonnen wurden – die SG Finnentrop/Bamneohl ist das Maß aller Dinge, obwohl der Vorsprung des Spitzenreiters auf den Zweiten, FSV Werdohl, nur drei Punkte beträgt.

„Ich gönne der SG den Aufstieg, aber wir werden alles dafür tun, dass wir ein Kreisderby mehr haben“, sagt Marius Schneider, der Sportliche Leiter von RW Hünsborn und stellt fest: „Wir werden nichts verschenken. Und wenn sie es sportlich schafft, gratuliere ich als Erster.“

Eine Vorentscheidung könnte am Wochenende fallen, denn der Tabellenzweite, FSV Werdohl, tritt am Samstag beim TuS Erndtebrück 2. an. Sollten die Werdohler verlieren und Bamenohl in Hünsborn gewinnen, würde sich der Vorsprung der SG zwei Spieltage vor Saisonende auf sechs Punkte vergrößern.

So weit möchten es die Rot-Weißen nicht kommen lassen. „Wenn wir einen guten Tag und die Bamenohler nicht den besten erwischen, ist alles möglich“, glaubt Trainer Andreas Waffenschmidt, der dem Kreisduell mit Vorfreude entgegenblickt. „Gegen den Tabellenführer zu spielen, ist immer reizvoll“, sagt er und fügt an: „Es ist aber eine unglaublich schwere Aufgabe.“ Dass sie zu lösen ist, bewies die Elf vom Löffelberg im Hinspiel, als sie an der Bundestraße 236 mit 3:1-Toren gewann.

Am Sonntag hat sie nun die Gelegenheit, den Spitzenreiter in einer Saison zweimal zu schlagen. Das gelang im aktuellen Spieljahr nur dem SV Hüsten (3:2 und 1:0). RW Hünsborn geht mit dem Selbstbewusstsein von sechs Siegen in den letzten sieben Begegnungen in die Partie und bereitet sich auf einen offenen Schlagabtausch vor. Waffenschmidt: „Ich glaube, dass wir drei, vier Tore schießen müssen, um ein Unentschieden zu erreichen.“

Vor diesem Hintergrund darf es als Glücksfall gewertet werden, dass die beiden Hünsborner Stürmer, Sebastian Braas und Marius Uebach, die zuletzt beim 3:2 in Meschede auf Grund von Verletzungen in der Anfangself fehlten, am Sonntag mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit wieder auflaufen werden.

Schiedsrichter: Andreas Braun

 

Fieberkurve
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