“Abstiegskampf kann man nicht in einer Woche gewinnen!”

FuPa Südwestfalen weiß, dass bei RWH auch Jan-Peter Stein, der nach der vergangenen Saison ebenfalls kürzer trat, ein Thema war. Waffenschmidt klärt auf: „Es sind zwei unterschiedliche Stürmertypen. Außerdem muss Peter Stein von Anfang an spielen, Sebastian Braas kann von der Bank kommen.“

Der Sieg in Brilon war für den Club „überlebenswichtig“, wie Waffenschmidt sagt. Und er war nur der erste Schritt. „Den Abstiegskampf kann man nicht in einer Woche gewinnen. Jetzt muss es weitergehen“, fordert der Trainer und ergänzt: „Wir müssen zwei, drei Spiele hintereinander Punkte holen.“ Nach dem Gastspiel des TuS Erndtebrück 2. haben die Rot-Weißen spielfrei, dann kommt Borussia Dröschede in die Weber-Haus-Arena. „Vier Punkte sollten es sein“, lautet Waffenschmidts Rechnung.

Einen Hoffnungsschimmer bietet der Blick auf die personelle Situation. So rücken Steffen Freitag, Thomas Alfes und Luca Solbach am Sonntag wieder in den Kader. Marius Uebach (Kreuzbandriss) wird zwar weiter fehlen, doch absolvierte der Stürmer zuletzt das komplette Trainingsprogramm. „Er macht einen guten Eindruck, aber wir werden nichts riskieren. Die Ärzte werden entscheiden“, erklärt Waffenschmidt, der nach wie vor im kommenden Jahr mit der Rückkehr von Marius Uebach rechnet.

Das Duell mit dem Tabellennachbarn – TuS Erndtebrück 2. ist mit elf Punkten Tabellenzwölfter – geht RW Hünsborn (11. Platz/12 Punkte) mit großer Vorsicht an. „Der TuS hat tolle Techniker und mit sieben Punkten aus den letzten drei Spielen eine positive Tendenz zu verzeichnen. Wir sollten vorgewarnt sein“, sagt der Coach. Da spielt es keine Rolle, dass die Wittgensteiner noch auf ihren ersten Auswärtssieg warten.

“Das wird eine schwere Aufgabe, so TuS-Trainer Alfonso Rubio Doblas: „Ich erwarte ein kampfbetontes Spiel, wo wir alles geben müssen, um zu gewinnen. Die Hünsborner haben zu Hause acht von zwölf Punkten geholt, daher haben sie sicher einen Heimvorteil.“ Auf der anderen Seite sind die Wittgensteiner auswärts noch ohne Sieg, haben aber im letzten Spiel in der Fremde gegen den SV Hüsten einen Punkt geholt. Mit einem Sieg würden die TuS-Reservisten an den Rot-Weißen vorbeiziehen.

Wird es also ein Spiel auf Augenhöhe?

Der Spanier urteilt dazu: „Hünsborn hat in den letzten Jahren herausragende Ergebnisse erzielt. Jetzt setzen sie vermehrt auf die Jugend, haben aber noch einige erfahrene Spieler drumherum. Da sind wir letztlich ähnlich aufgestellt, wenngleich wir im Schnitt noch etwas jünger sind.“


Schiedsrichter: Moritz Petereit 

 

Fieberkurve
Bericht: Fupa