“Wir dürfen jetzt nicht in Panik verfallen”

SV 20 Brilon – SV Rot-Weiß Hünsborn (So 15:00)
Die Situation spitzt sich langsam, aber sicher zu für Rot-Weiß Hünsborn (12./9). Durch das 0:1 im Derby beim VSV Wenden rutschten die Löffelberg-Kicker auf den viertletzten Tabellenplatz ab – die Abstiegsplätze sind in Sichtweite. „Es ist vor der Saison klar kommuniziert worden, dass es ein hartes Jahr für uns wird. Daher dürfen wir jetzt nicht in Panik verfallen“, betont Andreas Waffenschmidt. Der RWH-Coach sagt aber auch an die Adresse seiner Spieler: „Wir dürfen nicht nur über den Abstiegskampf reden, sondern wir müssen ihn auch annehmen. Und so pervers es sich auch anhört: Wir müssen uns darauf freuen und die schwierige Situation als Herausforderung ansehen.“

Seine Devise: Den Glauben an die eigene Stärke nicht verlieren und weiter hart arbeiten, damit sich schnellstmöglich wieder ein Erfolgserlebnis einstellt. Denn genau das fehle seinem Team derzeit, ist sich Waffenschmidt sicher: „Wenn wir weiter oben stehen würden, hätten wir am vergangenen Sonntag 4:1 in Wenden gewonnen“, so der RWH-Coach, der am Sonntag im Auswärtsspiel beim zuletzt sechs Mal in Folge sieglosen Tabellensechsten SV Brilon (Waffenschmidt: „Die Anfangseuphorie nach dem Aufstieg scheint ein wenig verflogen zu sein“) auf Steffen Freitag, Thomas Alfes, Dennis Ermin und Marius Uebach auskommen muss.

Doch all das darf am Sonntag beim Gastspiel im Stadion Jakobuslinde keine Rolle spielen. Die Rot-Weißen wollen den Bock umstoßen – damit sich die Situation nicht noch weiter zuspitzt…

Schiedsrichter: Christian Lange 
 
Bericht: Fupa