Zu den Spielberichten der ersten und zweiten Mannschaft gelangen Sie über die Liste im unteren rechten Bereich!


Herzlich Willkommen in der virtuellen Heimat von Rot-Weiß Hünsborn!

Auf den folgenden Seiten finden Sie alles Wissenswerte zu unseren Sportangeboten, Mannschaften und unser sportlichen Heimat, der WeberHaus-Arena!

  • Sie möchten eine unserer Lokalitäten (Sporthaus oder Wacholderhütte) für eine Feier anmieten?
  • Sie möchten bei uns Fussball oder Volleyball spielen oder einer unserer Turngruppen beitreten?
  • Sie möchten Schiedsrichter werden?
  • Sie möchten den Verein Rot-Weiß Hünsborn mit einem Sponsoring unterstützen?
  • Sie suchen Kontakt zu einem Vorstandsmitglied aufgrund von offiziellen Anfragen, Presseangelegenheiten oder anderen Belangen?

 

Aktuelle Beiträge:

Neubelegung Sponsorentafel Jugendabteilung 15. Oktober 2020

Am 31.10.2020 endet die Veröffentlichung der Namen auf der Sponsorentafel an unserem Sporthaus. Die Juniorenabteilung von RW Hünsborn möchte sich noch einmal bei allen bedanken, die uns im Spieljahr 2019/20 mit ihrer Spende finanziell unterstützt haben. Wir können versichern, dass diese Spenden ausschließlich unseren zahlreichen Mannschaften zu Gute gekommen sind. Zum 01.11.2020 möchten wir diese Sponsorentafel neu belegen. Wer uns weiterhin mit einer einmaligen Spende von 25€ unterstützen möchte, kann sich bei allen Juniorenvorstandsmitgliedern,  Burkhard Stracke oder unserem Verwalter des Sporthauses –  Lutz Waffenschmidt– melden. Euer Name wird dann ein weiteres Jahr auf dieser Tafel veröffentlicht. Nochmals vielen Dank für die Unterstützung im letzten Spieljahr!

Corona Verhaltensregeln für aktive Spieler, Trainer, Schiedsrichter*innen und Zuschauer*innen 28. Juli 2020

Wir freuen uns endlich wieder offizielle Spiele in unserer WeberHaus Arena ausrichten zu dürfen. Dazu müssen jedoch einige Regeln eingehalten werden. 

Das Sportgelände wurde dazu in 3 Zonen eingeteilt. Namentlich „A“, „B“ und „C“.

„Zone A“ ist das gesamte Spielfeld. 

Auf diesem dürfen sich maximal 30 Personen gleichzeitig befinden. Diese Zone ist ausschließlich von den Spielern, den Verantwortlichen der Mannschaften und den Schiedsrichter*innen, sowie deren Assistenten zu betreten. Zuschauer ist es untersagt sich in dieser Zone aufzuhalten. 

„Zone B“  umfasst den folgenden Bereich

Eingang für Spieler, Funktionäre und Schiedsrichter*innen
Übergang Zone A in Zone B

Auch hier gilt: Diese Zone ist ausschließlich von den Spielern, den Verantwortlichen der Mannschaften und den Schiedsrichter*innen, sowie deren Assistenten zu betreten. Zuschauer ist es untersagt sich in dieser Zone aufzuhalten.  Natürlich, ist es erlaubt, um auf die andere Seite zu gelange, die gekennzeichnete Fläche kurzfristig zu überqueren. Jedoch sollte dies zügig erfolgen und ohne mit den Spielern, Funktionären oder Schiedsrichter*innen in Kontakt zu kommen.

„Zone C” umfasst das gesamte restliche Gelände des Sportplatzes. Hier dürfen sich die Zuschauer*innen, unter Beachtung der aktuellen Vorschriften des Landes Nordrhein-Westfalen zu Covid 19, frei bewegen. Durch das Absperrband gekennzeichnete Flächen dürfen nicht betreten werden.

Gesperrte Flächen frei halten
Eingang für die Zuschauer*innen

Bei Nichtbeachtung der Regel behält sich der Verein Rot-Weiß Hünsborn vor, die Personen vom Sportgelände zu verweisen!

Gästemannschaften steht im Vorfeld ein Zuschauerkontingent von 50 Personen zur Verfügung.

Die Lage der Dritten 8. November 2020

Infektionskrankheiten sind kein Schnitzelklopfen

Stellen sie sich einmal vor, jemand hätte ihnen vergangenes Jahr zu diesem Zeitpunkt gesagt, dass wir in Kürze eine MNS-Pflicht haben werden, die Regierung die Gastronomie nahezu komplett lahmlegt, es Kontaktbeschränkungen geben wird, Freizeiteinrichtungen geschlossen bleiben und der Amateur- und Freizeitsportbetrieb ruhen muss. Ja, diese Person hätte wahrscheinlich jeder von uns kurz ausgelacht und anschließend aus dem Bild getreten.

Aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt! Diese Person würde jetzt spottend mit dem Finger auf uns Zeigen und einen diabolischen Siegestanz in einer sicheren Entfernung von 1,5 Metern zum Besten geben. Das sind schon ziemlich verrückte Zeiten aktuell, deren Ende noch nicht in Sicht ist. „COVID-19“ & „Lockdown“ dürften bereits jetzt die absoluten Favoriten auf den Titel Unwort des Jahres sein. Aber was willste machen? Dieser Virus ist einfach ein verdammter H****S***. Es wird sich zeigen, ob sich dieser neben Pest, Cholera, der Spanischen Grippe und Aids etc. in die Liste der „Großen“ einreiht, aber ungefährlich ist es definitiv nicht. Es ist ein wildes Jahr in dem Menschen darüber diskutieren, ob man alte Menschen und Risikogruppen einfach wegsperren kann, weil Party-Peter weiterhin ausgelassen feiern möchte und Chemtrail-Gabi im Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes einen Ansatz einer Diktatur erkennt. Abseits der Pandemieproblematik wurde jetzt auch noch Chemnitz zur europäischen Kulturhauptstadt 2025 gewählt. Dein Ernst 2020? Irgendwann reicht es wirklich!

Letztendlich kann schonmal behauptet werden: Wäre das Jahr 2020 ein Spielzeug, so wäre es wohl ein mit Stacheldraht umwickelter Hula-Hoop-Reifen.

Dabei ging es sportlich gesehen so gut los…

Im Januar gewann die Dritte in Littfeld die heißersehnte Schubkarre. Die folgende Vorbereitung lief tadellos. Unsere Defensive glich einem Bollwerk, das Mittelfeld strotze vor Kreativität und der Sturm traf ausnahmsweise das Tor. Eine Galavorstellung legte das selbsternannte Auffanglager für gescheiterte Existenzen am Karnevalssamstag im Testspiel gegen die Spielvereinigung Kredenbach/Müsen hin, welche mit 6:1 vom Platz gefegt wurde. Am Abend ließ sich dann jeder beim Schönauer Karneval noch einmal so richtig gehen, bevor uns allen einige Tage später das große Pandemieschicksal mit dem dicken Vorschlaghammer in die Fresse haute!

Der erste Lockdown bedeutete eine lange Pause und das vorzeitige Ende der Saison 19/20, was zur Folge hatte, dass die Elf vom Hillmicker „Flockenberg“ aufstieg. Mit dieser Truppe war der Aufstieg wohl absehbar, wenngleich er uns auch eher peripher tangierte.

Erfreulicher war da die Tatsache das die Dritte Mannschaft vom VSV Wenden den Sprung in die C-Kreisliga geschafft hat. Bedeutete: Endlich wieder das „wahre“ El Classico gegen eine durchweg sympathische Mannschaft aus der Nachbarschaft.

Gut, der Ball ruhte also vorerst, was manchen entgegenkam, aber auch dem ein oder anderen zur Weißglut brachte. Das Klischee besagt, dass Kreisligafußballer den Fußball nicht so ernst nehmen und den Sport hauptsächlich dafür nutzen um sich das ein oder andere Bier reinzuorgeln. Was soll ich sagen…? Ganz abwegig ist das ja nicht. Jedoch hatten auch wir als Jugendspieler mal große Träume. Wollten groß rauskommen, in der Bundesliga spielen und die deutsche Meisterschaft gewinnen. HAHA…AM ARSCH! Jeder sollte wissen, dass es im Leben der meisten Kreisligafußballer genau zwei simple Phasen gibt. In der ersten Phase glaubt der Spieler, dass er Profifußballer werden würde und in der zweiten Phase erzählt genau der Spieler allen Leuten warum das wegen einer Random Sportverletzung mit 15 Jahren nicht geklappt hat. Tschüss Karriere, Hallöchen Gerstensaft! Trotzdem ist nichts auf dieser Welt so ehrlich wie der Kreisligafußball.

Es war Juli, als das Aushängeschild des RWH den Sportbetrieb wiederaufnahm. Offizieller Vorbereitungsbeginn war August, nachdem die Staffelleitung den Saisonstart 20/21 für September terminierte. Die Vorbereitung fiel etwas lasch aus, was keine Rolle spielte da die Akteure der Dritten sich auch in ihrer Freizeit mit ihrer Fitness und Kondition beschäftigen *Zwinkersmiley*. Personell hatte sich einiges getan. Der gesamte Betreuerstab legte die Arbeit nieder, um die Rolle als Unterstützer am Spielfeldrand sowie Kunden des Kioskpersonals wahrzunehmen. Silas F., leidenschaftlicher Bademeister und Schubkarrengewinner, übernahm den Posten. Als spielender Co-Trainer fungiert nun Ziege 2.

Auch auf dem Platz gab es Veränderungen. Fast alle Spieler der „alten Garde“ setzten sich zur Ruhe. Die ältesten/erfahrensten Spieler sind somit Ziege 1 und Wurm, wobei Ziege 1 grundsätzlich mittwochs und sonntags Schicht hat und Wurm so beweglich ist wie eine ungekochte Lasagneplatte. Hinzugestoßen ist eine Hand voll Jugendspieler. Besonderheit an dieser Stelle: Neuzugang „Taube“ ist der Bruder vom eingesessenen Hafen. Aus der Bezeichnung „Twins“ oder „die Kinkels“ wurde zuletzt irgendwann die Bezeichnung „Twinkels“ oder „Die Twinkelbrüder“, was sich meiner Meinung nach anhört wie ziemlich fiese Superschurken aus einem alten Westernstreifen. („Verdammt! Die Twinkelbrüder sind wieder in der Stadt!“)

Am ersten Spieltag traf die somit stark verjüngte Dritte Mannschaft auf den FC Spielfrei. Wie auch in den letzten Spielzeiten ein herrliches Fußballwochenende. Hier möchte ich nochmal auf das zu Beginn erwähnte Klischee verweisen, woraus sich jeder den Verlauf des Wochenendes bestens vorstellen kann.

Wir starteten somit am zweiten Spieltag in die Saison. Auf’m Nocken stand die Löffelbergelf dem Aufsteiger aus Wenden gegenüber. Wenn auch hart umkämpft, war es ein harmonisches Derby welches mit 2:1 gewonnen wurde.

Die zweite Begegnung gegen den TSC Olpe verloren wir zurecht, gleichwohl etwas unglücklich mit 1:3. Nach guten 50 Minuten ging der RWH in Führung, stellte dann das Fußballspielen komplett ein und ließ sich überrennen. Schenkt man den Zuschauern glauben, soll es von draußen „gar nicht so schlecht“ ausgesehen haben. Tja, Pech! Verloren ist verloren. TSC Olpe gilt in Expertenkreisen allerdings auch als einer der Aufstiegsfavoriten, so wie unser nächster Gegner.

Es folgte am 27.09 das Auswärtsspiel in Listertal gegen deren erste Mannschaft, welche seit Jahren das klägliche Scheitern am B-Kreisligaaufstieg konsequent durchzieht. Es war ein kleines Skandalspiel. Noch nie habe ich es erlebt, dass Zuschauer im Alter zwischen 30 – 60 Jahren eine Gästemannschaft so niveaulos beleidigen. Mittendrin ein etwas jüngerer halbstarker Lauch, welcher (so wurde es mir zugetragen) ebenfalls Spieler von Listertal ist. Begleitet wurde dieser Lappen (Und wir wissen alle, dass man aus einem Lappen kein Handtuch machen kann) von seiner Freundin, welche ihm scheinbar Superkräfte verlieh, die im allgemeinen Sprachgebrauch auch als „pubertierendes Imponierverhalten“ bekannt sind. Diese wandelnde Personifikation des Nichts stieg in die Beleidungsarien der anderen Gestalten mit ein. Einfach ein trauriges Bild, gemalt aus der puren Verzweiflung, Wut und Trauer der Heimfans. Gerüchten zufolge ausgelöst durch das MK-Kennzeichen. Sind wir von Listertal eigentlich in dieser Form nicht gewohnt. Wie anstrengend es wohl für diese armen Geschöpfe sein muss jahrelang in diesem Wartezimmer des Lebens herumzusitzen und ihre so unausgegorenen und unumstößlichen Meinungen in die Welt herauszuposaunen, die sich nicht dafür interessiert. Man hätte diesen „Fans“ noch stundenlang zuhören können, sofern der feste Vorsatz im Raum gestanden hätte sich bleibenden Gehirnschäden zuzufügen.

Das Spiel verloren wir 6:1. Erwähnenswert: Bis zur 66. Spielminute stand es 0:0. Wer jetzt 1 und 1 zusammenzählen kann, dem fällt sofort auf, dass wir uns innerhalb 24 Minuten 6 Eier gefangen haben. Musste auch erstmal schaffen.

Bereits eine Woche später, schlug die Zweitvertretung des RSV Listertal am Löffelberg auf. Eine deutlich humanere Truppe, die nicht an einer so unmenschlichen Selbstüberschätzung leidet wie deren Erste. Die Leistung unserer Dritten war unterirdisch. Zudem war der Kader stark dezimiert, da Ziege 2 am Vortag seinen Geburtstag feierte und diese Feier mit einem parallel zum Spiel laufenden Frühschoppen weiter zelebriert wurde. Es war ein schlechtes Spiel. Ein Spiel wie eine schüchterne Domina. Fesselte einfach nicht! Und ich nehme es vorweg: Die kommenden Spiele sollten nicht unbedingt besser werden. Am Ende stand es 1:1, wodurch die Zweite des RSV Listertal den ersten Punktgewinn verbuchen konnte.

Nach einem weiteren spielfreien Wochenende war die Arni-Elf zu Gast im Brachtpetal bei der SPVG Iseringhausen. In Folge eines guten Beginns verfiel unsere Truppe in alte Muster und zeigte eine überschaubare Leistung. Iseringhausen präsentierte sich an diesem Tag auch nicht von der besten Seite, erarbeitet sich jedoch die ein oder andere Torchance, welche ungenutzt blieben. Als das Glück in der Suppe lag, hat Iseringhausen scheinbar eine Gabel benutzt. So kam es, dass das nach einer sehenswerten Hereingabe in den Strafraum Joschua Morbach zur Stelle war und den Ball mustergültig im gegnerischen Gehäuse unterbrachte. Nach seinem Tor blieb dieser allerdings bescheiden, denn er weiß, dass Frauen nicht auf Angeber stehen. Deshalb trägt er im Übrigen auf seiner Badehose auch nur das Bronze-Schwimmabzeichen, obwohl er auch Silber hat.

Am siebten Spieltag trafen wir bereits samstags auf heimischen Geläuf auf den FC Olpe 2019. Auch wenn sich viel vorgenommen wurde, war es ein Spiel zum Weglaufen. Die Taktikfüchse Arni A. und Ziege 2 hatten sich eine so schöne Strategie zurechtgelegt, aber es war…ja wie soll ich das beschreiben?

Wenn man Lego, Duplo, Playmobile und Holzklötzchen in einer Box aufbewahrt und dann alles auf dem Teppich ausgekippt, dann sollte eine relativ akkurate Darstellung des vom geplanten abweichenden Spielsystems erkennbar werden. Alles etwas chaotisch. Die Führung der Gäste zu Beginn der zweiten Halbzeit wurde durch Maurice Solbach egalisiert, die Punkte somit geteilt.

Ende Oktober dann zum zweiten Mal die Hiobsbotschaft: Lockdown. Der Fußballbetrieb setzt vorerst bis Ende November aus. Die Fortführung im Dezember bleibt offen. Ob diese Entscheidung der Regierung richtig ist oder falsch, da gehen die Meinung so weit auseinander wie die Beine einer Pornodarstellerin. Müssen wir jetzt so hinnehmen.

Und nun? Nun versucht jeder irgendwie die Zeit totzuschlagen, hoffend, dass im Dezember der Alltag halbwegs zur Normalität zurückkehren wird (Wenn es überhaupt als Normalität betitelt werden kann). Der eine lässt sich gehen, der andere hält sich fit. Erzählungen zufolge versucht sich der Coach Arni Achtung an einer Diät, welche er in einem Tagebuch dokumentiert. Aus unseriösen Quellen konnte folgender Eintrag geleakt werden:

Diät Tagebuch

18:32 Uhr: Bisher gut durchgehalten

23:50 Uhr: Familien-Pizza bestellt

00:07 Uhr: Aber nicht ganz aufgegessen

00:42 Uhr: Doch

Jetzt sitzt man zu Hause und starrt Löcher an die Wand. Schwelgt in Erinnerung an all das, was jetzt untersagt ist. Es ist langweilig!

Mal schauen…ich glaube ich kaufe mir die Tage einen Hula-Hoop-Reifen.

Bleibt gesund ihr kleinen Racker!

Grüße gehen raus

Kein Fußball im November 31. Oktober 2020

Mit den Beschlüssen der Bundesregierung setzt der Fußball vorerst noch einmal aus. Das bedeutet natürlich auch für uns, dass der Ball am Löffelberg aktuell ruht. Ab sofort kommen wir auch der Empfehlung der FLVW nach und setzten auch das Training aus, um die Anzahl der möglichen Kontakte zu minimieren. Wir hoffen, dass auch alle anderen Verein mitziehen, damit wir schnellstmöglich wieder gegen den Ball treten können. 

Bleibt gesund und passt auf euch auf.

Zweite muss sich auch der SG Mudersbach/Brachbach geschlagen geben 18. Oktober 2020


Die Brüder Jan und Kai Pfeifer schossen Aufsteiger SG Mudersbach/Brachbach zum 3:1-Heimerfolg gegen das noch immer punktlose Schlusslicht Rot-Weiß Hünsborn 2., das aufgrund erheblicher personeller Probleme mit dem letzten Aufgebot am Mudersbacher „Dammicht“ gastierte. 

Vor 160 Besuchern erwischten die Hausherren einen guten Start und gingen nach zehn Minuten durch Jan Pfeifer mit 1:0 in Führung. „Danach haben wir Chancenwucher betrieben. Wir haben es verpasst, weitere Tore nachzulegen“, monierte SG-Coach Stefan Häßler. „Nach einer halben Stunde haben wir dann nachgelassen, das Spiel plätscherte vor sich hin“, analysierte Häßler, der mitansehen musste, dass Schiedsrichter Markus Isenberg in der 45. Minute nach einem Gerangel im SG-Strafraum plötzlich auf den Punkte zeigte. Den fälligen Elfmeter verwandelte Philipp Schuchert zum 1:1. „Wir sind dann aber gut aus der Kabine gekommen und haben uns etliche Chancen erarbeitet“, so Häßler. Eine dieser Gelegenheiten verwertete Kai Pfeifer in der 55. Minute zum 2:1. Die Entscheidung ließ dann aber bis zur 79. Minute auf sich warten. Nach einem Foul an Nikolai Heidrich im „Sechzehner“ der Rot-Weißen entschied der Referee auf Elfmeter, den Kai Pfeifer zum 3:1 „versenkte“. 

„Es war ein wichtiger Sieg für uns, aber ich hätte mir mehr Souveränität gewünscht. Uns fehlte heute die letzte Konsequenz in der Passqualität und im Abschluss. Wir haben uns das Leben selbst schwer gemacht, denn wir hätten früher den Sack zumachen müssen“, resümierte Häßler. 

Bitter für die Rot-Weißen: Kurz vor Schluss kugelte sich Luca Müller die Schulter aus und musste ins Krankenhaus gebracht werden.

https://www.fupa.net/berichte/spvg-neunkirchen-altenhof-schwimmt-weiter-auf-erfolgswelle-2732212.html?fbclid=IwAR0Eb-jpl6wLaqByfWXXyR6varQpBDadD_1Bgr-jlPtjMkttxRloO7Um7HY

Erste verliert in Olpe 18. Oktober 2020

Das war mal ein richtig packendes und auch ein richtig gutes Landesliga-Spiel. Zudem vielleicht das letzte Match 2020 auf dem Rasen des Olper Kreuzbergs, auf dem meist von Ostern bis Oktober gespielt wird, dessen Rasen aber nach den rassigen 90 Minuten „Kampfspuren“ aufwies. Wie auch die Spieler in schwarz und weiß: Nach dem aufopferungsvollen Kampf hockten die geschlagenen Hünsborner enttäuscht auf dem Rasen. Und selbst die siegreichen Olper waren zu platt, um das 4:2 ausgiebig zu feiern.

Immerhin war es eine klare Ansage an die Landesliga, dass man auf dem Kreuzberg zur Attacke auf die Top-Plätze bläst. 150 Zuschauer mit 150 Masken sahen den Sieg der reiferen Mannschaft, die über das spielstärkere Mittelfeld verfügte. Bei den Platzherren führte die Achse um den kleinen Talha Varli, um Nicolas Buchen und um den quirligen Dreh- und Angelpunkt Jan Germann gekonnt Regie, dazu besaß die Truppe in Jannik Buchen und dem schnellen Maximilian Wüst auch den gefährlicheren Sturm, der noch etliche „Hochkaräter“ liegen ließ.

Und es hatte furios begonnen. Standard-Spezialist Nicolas Buchen zirkelte in der 4. Minute einen Freistoß rechts an der nicht optimal postierten Mauer vorbei zum 1:0 ins leere Toreck. Doch Hünsborn attackierte im Mittelfeld konsequent und fand die Pässe in die Tiefe. In der 11. Minute servierte Lukas Dettmer feinfühlig von links, und kein Olper passte auf Luca Künchen auf, der per Kopf ausglich. Michel Schuchert veredelte den Ausgleich nur zwei Minuten später mit einem satten Linksschuss zur 2:1-Gästeführung.

Nach dieser wilden Anfangsphase mussten sich Zuschauer, Trainer und auch die Akteure erst einmal neu sortieren: „Was geht denn hier ab?“ RWH-Trainer Timo Schlabach bemängelte, dass „wir in dieser Phase keine Ruhe in unser Spiel bekommen haben“. So rüttelte und schüttelte sich die Heimmannschaft und drehte gegen Ende der 1. Halbzeit furios auf. Erst klärte Nick Schultze auf der Linie gegen Maximilian Wüst, der zuvor Keeper Jannik Freund umspielt hatte. Doch beim folgenden Eckball mogelte sich Jan Germann durch die rot-weiße Abwehr und köpfte zum 2:2 ein. Als dann Wüst in der hektischen Nachspielzeit im Strafraum gefoult wurde, vollstreckte SpVg-Kapitän Jannik Buchen sicher mit seinem 10. Saisontreffer – das Spiel war wieder gedreht!

Nach dem Seitenwechsel waren die Hünsborner zwar um den Ausgleich bemüht, aber die klareren Aktionen gingen weiter von den „Schwarzen“ aus. Einen der vielen sehenswerten Konter lenkte Varli auf Jannik Buchen, der zwar an Freund scheiterte, doch im Nachschuss nutzte Maximilian Wüst endlich auch mal eine seiner Chancen zum 4:2 (73.)

Doch wer nun geglaubt hatte, der „Drops“ sei gelutscht, täuschte sich: Nach einem Freistoß von rechts in der 80. Minute und einem Kopfball Steffen Freitags stand es 3:4 – oder etwa doch nicht? Freitag und SpVg-Torhüter Alexander Franke lagen auf dem Boden und der Schiedsrichter pfiff die Situation wegen Torwartbehinderung zurück.

„Meine Jungs haben die Qualität, aber das ist ein Lernprozess. Wir machen noch zu viele Flüchtigkeitsfehler, leisten uns zu viele Abspielfehler. Ich bin aber stolz auf die enorme Lauf- und Kampfbereitschaft meiner Mannschaft“, befand Trainer Timo Schlabach, der sich – ganz derby-like – auch einige verbale Scharmützel mit den Olper Zuschauern und dem Trainer-Gespann leistete.

Die konnten sich am Ende einen Schuss mehr Gelassenheit leisten. Trainer Ottmar Griffel: „Wir haben verdient gewonnen, weil wir ein klares Chancenplus auf unsere Seite hatten.“ Zur wilden Anfangsphase bemängelte der Coach, dass „wir schon häufiger mal die Balance verloren haben. Aber wird sind gut zurück gekommen“. Zur Lage in der Liga, in der seine Mannschaft gemeinsam mit Aufsteiger Lüdenscheid aufrückte und nun hinter dem überragenden Spitzenduo Platz 4 belegt, meinte Griffel: „Unter die ersten Fünf zu kommen, ist unser Ziel. Ich glaube auch die Zuschauer haben das gesehen und werden wieder kommen.“

https://www.fupa.net/berichte/sc-drolshagen-olpe-klopft-oben-an-2732198.html?fbclid=IwAR0tQzs7iWBmuFxTz-w_6P0skPvXHPBFcQuITJaL_JMnYoTbU61bsOqJgj8