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Timo Schlabach bleibt Hünsborn treu

 Auf eine weitere gute Zusammenarbeit: Trainer Timo Schlabach (rechts) und der erste Juniorenvorsitzende von RW Hünsborn, Godehard Schönauer. (Foto lem)

Vertrag bis 30. Juni 2018 verlängert – Klassenerhalt hat für die nächsten Jahre Priorität

Diese Entscheidung entsprach der Logik und erwies sich als Formalie. Zwei informative Gespräche über die gegenseitige Bereitschaft zur Fortsetzung der Zusammenarbeit verbunden mit dem Austausch der individuellen sportlichen Zukunftsplanungen, und die wichtigste Personalie durfte zu den Akten gelegt werden. „Das war eine kurze Angelegenheit“, kommentierten beide Parteien die schnelle Einigung.

Folge der Unterhaltungen: Timo Schlabach, Trainer der Fußball-A-Junioren von RW Hünsborn, hat seinen Vertrag bis zum 30. Juni 2018 verlängert. „Wir haben gehofft, dass er bleibt und haben mit keinem anderen gesprochen“, erklärte Godehard Schönauer, der erste Juniorenvorsitzende, im Gespräch mit FuPa Südwestfalen. „Hier hat man gute Voraussetzungen, talentierte Spieler an den Seniorenbereich zu führen, damit sie später höherklassig spielen können“, ergänzte Schlabach. Klar ist, dass die sportliche Zweckgemeinschaft zwischen dem 36-Jährigen und dem Landesligisten auf und neben dem Platz gleichermaßen funktioniert.

Der alte und neue Coach: „Ich bin froh, dass ich so eine Gemeinschaft erleben kann. Hier kann man sich absolut wohlfühlen.“ Es ist ein prägnanter Satz des Übungsleiters, der das Innenleben am besten beschreibt: „Wenn mich Bayern München nicht anruft, bleibe ich!“

Es könnte also sein, dass der ehemalige Berufsfußballer, der unter anderem für die Sportfreunde Siegen, Eintracht Trier, Stuttgarter Kickers und RW Hünsborn spielte, noch das eine oder andere Jahr am Löffelberg zu sehen sein wird. Der dort heimische Klub würde sich jedenfalls freuen, denn Schlabach hat bereits in seinem ersten Jahr ganze Arbeit geleistet. Die Mannschaft behauptet in der Bezirksliga, Gruppe 4, den fünften Tabellenplatz, wurde Kreispokalsieger und sicherte sich am vergangenen Samstag den Titel beim Hallen-Kreismasters.

„Wir sind sehr froh, so einen ehemaligen Profi-Fußballer in unseren Reihen zu haben“, sagt Schönauer. Die A-Jugend von RW Hünsborn ist neben dem SC Listernohl-Windhausen-Lichtringhausen die einzige Mannschaft, die den Kreis Olpe überregional vertritt. Bezirksliga – das ist das Schlagwort, das die Rot-Weißen nicht aus den Augen verlieren. Schönauer: „Der Klassenerhalt hat für die nächsten Jahre Priorität.“ Schlabach: „Die Bezirksliga hat ein hohes Niveau. Wir wollen eine Mannschaft zusammenstellen, die konkurrenzfähig und ehrgeizig ist. Zudem sollen die Jungs ein Stück verbessert und auf den Seniorenbereich vorbereitet werden.“ Zukunftsmusik.

Die Gegenwart lautet SV Eintracht Jerxen-Orbke. Jerxen, was? Jerxen-Orbke! Das ist ein 3350-Einwohner-Ort in der Nähe von Detmold im Kreis Lippe. Der dortige Fußballklub heißt SV Eintracht und ist am kommenden Sonntag (10.30 Uhr) zu Gast in der Weber-Haus-Arena. Erste Runde um den Westfalenpokal. Ein absoluter Höhepunkt für Klub und Kicker. Erst am Sonntag, 26. Februar, steht für die Rot-Weißen das nächste Meisterschafts- und Heimspiel (gegen den SV Schmallenberg/Fredeburg) an. Ein Sieg über SV Eintracht Jerxen-Orbke und der damit verbundene Einzug in die zweite Runde des Westfalenpokals könnten für den nötigen Schwung sorgen.

Quelle:http://www.fupa.net/berichte/timo-schlabach-bleibt-huensborn-treu-633808.html