RW Hünsborn 2 1 2 SV Dahl-Friedrichsthal
23.03.14 - 12:45
WeberHaus-Arena

Völlig unnötig verlor der RWH 2 das Spitzenspiel am gestrigen Sonntag gegen den Tabellenführer aus Dahl, die sich jetzt wohl tatsächlich zur Meisterschaft durchringen werden. Wieder einmal musste man einige Ausfälle verkraften, jedoch feierte Marius Schneider nach einem halben Jahr sein Comeback. Dahl reiste unter ihrem Trainer Schmidt in Bestbesetzung an. Das Spiel ging los und Hünsborn war von Anfang an die bessere Mannschaft. Folgerichtig ging man schnell in Führung, als Kucam die komplette Dahler Abwehr auf einem Bierdeckel austanzte und Rasche den Ball nur noch trocken einschieben musste. Und der RWH spielte weiter nach vorne und hätte nach riesigen Chancen durch Schneider und Rasche eigentlich 3:0 führen müssen. Aber es kam mal wieder anders….Völlig unbedrängt schickte Dahls Kapitän deren Stürmer Hardenack auf die Reise und dieser schoss kurz vor der Pause das 1:1. So ging es mit einem völlig unnötigen unentschieden in die Pause. Auch in Halbzeit 2 war der RWH sofort am Drücker und hätte durch Rasche und Schneider eigentlich die Führung erzielen müssen. Des Weiteren verfehlte Schönauer das Gehäuse mit “der Hand Gottes” nur knapp. Auf der anderen Seite vergab Dahls Spielertrainer zweimal freistehend. Unfassbar! Und genauso unfassbar war es, dass Dahl in der letzten Minute noch den Siegtreffer erzielte! Den Dahlern ist die Meisterschaft wohl nicht mehr zu nehmen. Die Vereinskneipe “Hensel und Gretel” ist bereits für die Feierlichkeiten reserviert! Tja, was will man machen? Der RWH 2 muss die Saison jetzt vernünftig zu Ende bringen und nächstes Jahr nochmal versuchen ganz oben anzugreifen!
Stimmen zum Spiel
Trainer Thorsten Arns: Das war eine völlig unnötige Niederlage, doch ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Zum Gegner verkneife ich mir besser jegliches Wort!
Jan Peter Grebe: Naja, wie sagt man so schön? Pech im Spiel, Geld für die Liebe! Oder wie heißt das nochmal?
Ansgar Arns: Im Großen und Ganzen war es ein Spiel, das, wenn es anders läuft, auch anders hätte ausgehen können. Ich glaube nicht, das wir das Spiel verloren hätten, wenn es 1:1 ausgegangen wäre.
Betreuer Christopher Jalbe: Einige haben von einem recht guten Spiel gesprochen. Da frage ich mich, ob ich zum Augen- oder zum Ohrenarzt muss.
1. Malorny 2. Clemens 3. Grebe 4. Schönauer 5. Wurm 6. Halbe 7. Arns 8. Schneider 9. Rasche 10. Kucam 11. Schepp